Meerestechnische Bauwerke sind ständig starkem Salznebel, hoher Luftfeuchtigkeit und anhaltendem Angriff durch Chloridionen ausgesetzt. Unter diesen Bedingungen basieren thermische Spritzzinkbeschichtungen hauptsächlich auf Opferanodenmechanismen zum Korrosionsschutz.
Die Reinheit von Zinkdrähten liegt typischerweise zwischen 99,9 % und 99,995 % in Industriequalität. Unterschiedliche Reinheitsgrade beeinflussen die elektrochemische Stabilität von Zink in Meerwasserumgebungen.
Hochreiner Zinkdraht weist im Allgemeinen ein gleichmäßigeres Korrosionsverbrauchsverhalten auf, während Materialien geringerer Reinheit aufgrund von Verunreinigungen lokale Potenzialunterschiede erzeugen können.
Verunreinigungen wie Eisen, Blei oder Oxide im Zinkdraht können die Reaktionswege der Oberfläche verändern. Diese Verunreinigungen erzeugen mikroelektrochemische Zonen, die die lokale Oxidation beschleunigen.
In Salznebelumgebungen ist dieser Effekt noch ausgeprägter.
Beim thermischen Spritzen wirkt sich die Gleichmäßigkeit des Schmelzens der Zinkpartikel direkt auf die Beschichtungsdichte aus. Bei uneinheitlicher Materialreinheit können sich Poren oder Mikrorisse bilden.
Diese strukturellen Defekte beschleunigen das Eindringen von Sauerstoff und Chlorid und erhöhen die Oxidationsraten.
Schwankungen von Strom, Spannung, Sprühabstand und Luftdruck beeinflussen die Qualität der Partikelabscheidung. Instabilität kann zu lokal porösen Beschichtungen führen.
Hohe Luftfeuchtigkeit beschleunigt die Geschwindigkeit elektrochemischer Reaktionen, während Salzablagerungen ein kontinuierlich leitfähiges Medium bilden, das die Oxidation beschleunigt.
Unzureichendes Strahlen verringert die Haftfestigkeit der Beschichtung und beschleunigt indirekt die Oxidationsprozesse.
Die Verwendung von 99,9–99,995 % Zinkdraht wird empfohlen, um durch Verunreinigungen verursachte lokale elektrochemische Reaktionen zu reduzieren.
Die Durchmesserkontrolle von ±0,01 mm trägt dazu bei, die Partikelgleichmäßigkeit während des Sprühens aufrechtzuerhalten.
Oxidations- und kontaminationsarme Oberflächen reduzieren die anfängliche Bildung von Korrosionsstellen.
Die beschleunigte Oxidation in marinen Zinkbeschichtungen kann nicht allein auf den Reinheitsgrad des Zinkdrahts zurückgeführt werden; Es ist das kombinierte Ergebnis der Materialleistung, des Anwendungsprozesses und der Meeresumweltbedingungen.
Unter allen Faktoren bleibt jedoch der Reinheitsgrad des Zinkdrahtes eine Schlüsselvariable, die die elektrochemische Stabilität und die Gleichmäßigkeit der Beschichtung beeinflusst.
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